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Bronze für Isabelle Ackermann

Stuttgart 20. September 2020

Bronze für Isabelle Ackermann 

Nur ein Wimpernschlag fehlte zur goßen Überraschung – Kreisrekord im Hürdenlauf

Was Württembergs Talente bei ihren späten Landesmeisterschaften auf der Festwiese in Stuttgart nach dem schwierigen Corona-Halbjahr zeigten, konnte sich wirklich sehen lassen.
Die, die gekommen waren, fanden bei herrlichem Spätsommerwetter die optimalen Bedingungen für den späten Saisonhöhepunkt vor und nutzten dies zu Top-Leistungen.
Isabelle Ackermann und Trainer Fabian Reisch mussten erst noch eine Menge Papierkram erledigen bis es zur eigentlichen Wettkampfstätte ging.

Das Konzept, das Isabelle befähigte ihre zuletzt im Training gezeigten Leistungen auf den Punkt genau abzurufen, ging voll auf.

Auf Grund der angezeigten Leistungen wussten die Beiden schon, es gehört eine Menge Glück dazu das Finale im 80m Hürdenlauf zu erreichen. Mit 12,85 Sekunden und neuem Kreisrekord qualifizierte sie sich gerade noch als Achte für das Finale. Damit war das gesteckte Ziel schon erreicht. Gelöst von der Bürde überflog sie im Finale wie entfesselt die Hürden und lag Mitte des Rennens sogar knapp in Führung. Bei der vorletzten Hürde jedoch fädelte sie etwas ein und konnte nur mit Mühe einen Sturz vermeiden. Als Vierte stellte sie dennoch mit 12,37 Sekunden einen neuen fabelhaften Kreisrekord auf.

 

 

 

Im 100m Lauf reiste sie mit einer Bestleistung von 13.37 Sekunden an. Gleich im Vorlauf konnte sie mit 13,00 Sekunden eine neue Bestleistung aufstellen. Im Finale stürmten die Stuttgarterin Senta Schwache, Isabelle Ackermann und Evelyn Sturm (Schwäbisch Hall), fast gleichauf ins Ziel. Das Zielfoto entschied, dass Isabelle Ackermann mit sehr guten 12,89 Sekunden als Dritte gewertet wurde. Nur Fünf Hundertstel Sekunden (weniger als Wimpernschlag) trennten sie vom Titel. Über 300m wollte sei den allzeit Vereinsrekord von Isabelle Fischinger aus dem Jahr 2001 angehen.

 

 

Etwas zu forsch ging sie das Rennen an und verlor auf den letzten Metern dann etwas an Boden. Mit 45,79 Sekunden wurde sie Achte und verpasste den Vereinsrekord um gerade mal 0,3 Sekunden.

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