Ute Schneck beim run&fun vorn

Tuttlingen 30. Juni 2019

Ute Schneck gewinnt Halbmarathon 

Hitzeschlacht mit vielen Ausfällen

Die 16. Auflage des Lauf-Events run & fun war trotz der Hitze gut besucht.

Viele Läufer kämpften mit den Temperaturen, die am Sonntag noch höher als am Samstag waren. Vor allem die heiße, schattenarme Strecke vorbei an Nendingen, die viele Läufer in der Zeit zwischen 11 und 12 Uhr bestreiten mussten, wurde von etlichen Sportlern als besonders kräftezehrend empfunden was etliche Läufer zum Aufgeben zwang.

Bereits am Samstag waren Martin und Janine Hüttermann auf der 10 Km Strecke auf einem eckigen Kurs rund ums Zentrum der City unterwegs. Martin kam als 18. der Klasse M45 und Janine als 10. der Klasse W40 ins Ziel. Sie wurden auf der Zielgeraden mit Wasserfontänen begrüßt.

Der Sonntag war den Marathonläufern vorbehalten. 

Die Siegerin im Halbmarathon Ute Schneck vom TV Spaichingen war bei run & fun schon öfters auf dem Siegertreppchen gestanden – davon sogar bereits als Marathonsiegerin. Nun konnte sie mit einer Zeit von 1:35.55 Stunden den ersten Platz im Halbmarathon für sich verbuchen. „Ich hatte mir für heute eigentlich nicht viel vorgenommen und hatte auch sehr viel Respekt vor diesem Lauf“, gestand sie. Ursprünglich habe sie geplant, für die Kreissparkasse in einer Staffel zu starten. Doch einer der Läufer-Kollegen wurde krank und kurzentschlossen plante sie um. Als Deutsche Vizemeisterin im Halbmarathon war sie klare Favoritin. Auf eine Bestzeit zu laufen war nicht Ihr Ziel. Denn Erstens hatte sie diesen Lauf gar nicht so auf ihrer Rechnung und Zweitens siegte ob der hohen Temperaturen die Vernunft. Toll fand Schneck die Unterstützung des Publikums entlang der Laufstrecke, „das hat motiviert“.

Zweite bei den Frauen wurde Hanna Hensler von der Aesculap AG (1:47.11 Stunden), die im Vorjahr Zehnte gewesen war. Dritte wurde Juli Demmer (FH Runninzone Pfullendorf, 1:48.45 Stunden). Von den 240 Läufern, die für den Halbmarathon gemeldet hat erreichten rund 190 das Ziel.

Und wie auch schon am Samstag gab es im Zielbereich nach erfolgreichem Lauf kaum ein Gesicht, das nach dem „run“ nicht nach „fun“ aussah.

Ebenfalls im Halbmarathon traten nachstehende Athleten an. In Klammern die Leistung – Altersklasse und Platzierung

Michael Wax, (1:28:25 Stunden M45 3. Platz)    Albert Schmidt (1:53:08 Stunden  M45 10. Platz) – Edgar Eyrich (2:00:46 Stunden M50 15. Platz) und Simone Reuter (2:08:10 Stunden 2. Platz W45) Die ganz große Schleife mutete sich Armin Frech im Marathon und kam mit 3:32:40 Stunden in der Klasse M35 als Dritter ins Ziel.

 Um die Schönheit des Donautales zu genießen hatten die Läufer und Läuferinnen leider keine Zeit.

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