Kila-Cup 2. Runde in Trossingen

Leichtathletik im Team führt zum Erfolg

2. Runde im „Kila-Cup“ voller Erfolg des TV Spaichingen

Trossingen – Insgesamt 90 Kinder der TG Trossingen, der LG Tuttlingen-Fridingen, des TV Spaichingen und des TV Möhringen, haben am Freitag am Kila-Cup im Trossinger Fritz-Kiehn-Stadion teilgenommen. Der Kila-Cp ist ein neues Konzept des Deutschen Leichtathletik Verbandes für die Altersklassen U8 bis U12. Es handelt sich dabei um einen Mannschaftswettkampf, bei dem mehrere Disziplinen zu absolvieren sind. Jede Mannschaft besteht aus vier bis sieben Mitgliedern. Die vier besten Ergebnisse jeder Disziplin werden gewertet und dieses vier Teilnehmer als Mannschaft entsprechend platziert.

Jedes Team gibt sich eine spezielle Bezeichnung, wie „die Jungen Wilden“ oder „die Rennmäuse“ usw.

Nach dem Aufwärmen, just zu dem Zeitpunkt, als die ersten Wettkämpfe beginnen sollten, setzte Regen ein und so entstand eine Zwangspause. Der Ablauf des gesamten Wettkampfes verzögerte sich um gut eine Stunde.

Für den TV Spaichingen ist es Tanja Ragg wieder gelungen in den Klassen U12 und U10 jeweils zwei Mannschaften aufzustellen. In der Mannschaft 1 (die jungen Wilden) der U12 waren Debora Glaser, Annika Ragg, Nora Zepf, Madleen Zepf und Johannes Rieth vertreten. Die Mannschaft 2 (die Renntiger) wurde mit Kerstin Stamp, Larissa Miller, Ella Rehhorn, Leo Rehhorn und Sophie Bohun gebildet. Unter den 8 Team dieser Klasse wurde „die jungen Wilden“ unangefochten erste und „die Renntiger“ belegten sogar noch den vierten Platz.

Die „grünen Flitzer“ der Klasse U10 gaben mit ihrem eindeutigen Sieg in der Konkurrenz den Ton an. In dieser Mannschaft waren Mia Merkle, Jonathan Glaser, Nico Romankiewicz, Julian Stamp, Louis Armbruster und Diana Holz am Start. Auch die zweite Mannschaft (die Rennmäuse) belegte mit Simon Hozdek, Jan Moser, Anna Maria Rieth, Clara Merkel, Lena Schwarz und Luca Vachon noch den dritten Platz. 

Vorbereitung auf Individualwettkämpfe

Die Disziplinen machen Spaß und bereiten auf die eventuell später folgenden Individualwettkämpfe vor. Beim Scher-Hochsprung zum Beispiel geht’s darum, die richtige Absprungtechnik zu festigen. Der Zonen-Weitwurf mit Fahrradreifen ist zunächst lustig, bereitet den Sportler aber auch auf den Diskuswurf vor. Beim Hoch-Weit-Sprung geht es in erster Linie darum, die Höhe von mindestens 60 Zentimetern zu überwinden, was einen guten Absprung für den späteren Weitsprung fördern soll.

Außerdem werden dem Alter entsprechende Distanzen gelaufen, beim Biathlon laufen die U12 Leichtathleten eine Stadionrunde und werfen daran anschließend Pylonen mit Bällen ab. Jede nicht getroffene Pylone zieht eine kleine Strafrunde nach sich. Die Gesamtzeit zählt.

Bei der Klasse U14 ist die letzte Disziplin, der Crosslauf, heißt es dann, noch einmal alle Kräfte mobilisieren und einmal das ganze Gelände umrunden.